SPD

  Ortsverein Hornberg

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seiten:
Dieter Müller
Schwickersbach 5
78132 Hornberg 
1. Vorsitzender

Aktuell

Kommunales

Home/Termine

Vorstandschaft

Kontakt

Links

                                                                               


Für Sie im Gemeinderat der Stadt Hornberg

 


Eric Küffer
Hauptstr. 4

Tel.:  0 78 33 /  71 58
Betriebsrat-PWS@web.de

Jugendhilfeausschuss
Altenhilfe- und Sozialausschuss

Lenkungsgruppe Familienfreundliches Hornberg

Stadtmuseum,Wilhelm-Hausenstein-Gedenkraum
 

Rolf Hess
Werderstr. 22

Tel.: 0 78 33 / 10 33
rolf-guenter.hess@t-online.de

Fraktionsvorsitzender
Ausschuss für Tourismus und Freizeit
Sportstättenbeirat
Arbeitskreis Stadthalle
Arbeitskreis Sporthalle

Finanz- und Verwaltungsausschuss

Allgemeine Personalangelegenheiten, Stadthalle,
Allgemeines Vereinswesen

Stadtkapelle

Sportanlagen und -einrichtungen,Sportplatz, Sporthalle, Schwimmbad

 

Eva Laumann
Triberger Str. 9

Tel.: 0 78 33 / 64 93
eva.laumann@t-online.de
 

Stellvertreterin des Bürgermeisters
Altenhilfe- und Sozialausschuss
Ausschuss für Stadtgestaltungsfragen (Vertreterin)
Bauausschuss Feuerwehr und Bauhof

Gemeinsamer Ausschuss des Mittelzentrums
Haslach-Hausach-Wolfach

Öffentliche Einrichtungen, Straßenbeleuchtung
Straßenreinigung, Friedhof, Märkte
 

 


 

Bernd Laages
Rebbergstr. 19

Tel.: 0 78 33 / 76 06
anitaberndlaages@web.de

Finanz- und Verwaltungsausschuss
Ausschuss für Tourismus und Freizeit
Stadtplanungsausschuss

Schulwesen,Elternbeirat,Schulbeirat,Kirchen,Kindergärten

Verbandsversammlung des Zweckverbands Interkom
Hausach-Wolfach-Hornberg

Handel, Gewerbe, Industrie

Touristische Veranstaltungen, Kulturelle
Veranstaltungen, Wanderwege
 




 

 

 

 

 

Franz Josef Böckl
Dorfstr. 36

Tel.: 0 78 33 / 10 51
franz.boeckl@duravit.de

 

Sportstättenbeirat
Bauausschuss Feuerwehr und Bauhof
Straßen, Wege, Wasserversorgung, Feuerwehr
Arbeitskreis Sporthalle

Gemeinsamer Ausschuss des Mittelzentrums
Haslach-Hausach-Wolfach (Vertreter)
 

 

 

 

 

 

 

 

Dieter Müller
Schwickersbach 5

Tel.: 0 78 33 / 67 55
d.mueller-hornberg@online.de

Stadtplanungsausschuss
Jugendhilfeausschuss
Ausschuss für Stadtgestaltungsfragen

Gesundheitswesen, Deutsches Rotes Kreuz

Stadtplanung, Allgemeines Bauwesen,
Städtischer Bauhof

Städtische Wohnungen, Mieten, Reparaturen
bauliche Betreuung

Verbandsversammlung des Zweckverbands Interkom
Hausach-Wolfach-Hornberg (Stellertreter)

Forstwirtschaft, Stadtwald, Holzhauerei, Waldwege

Landwirtschaft

Abwasserangelegenheiten, Abwasserzweckverband
Hausach - Hornberg
 

 

 

Tel.: 0 78 33 / 95 95 27
ursulaheinzmann@web.de
Hinterer Dobel 12

 

Sven Heinzmann Ortschaftsrat in Niederwasser

 

 

 

 

Tel.: 0 78 33 / 71 04
jhildbrand@t-online.de

Frombach 72

 

Johannes Hildbrand Ortschaftsrat in Reichenbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                  
                                                    

 

 

 

 


                                                                 
 

 

 

 

 

                                    Foto:  SPD Hornberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rolf  Hess                                      Foto:   SPD Hornberg

 

 

 

 

 

Dieter Müller                  Foto: SPD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

40 Jahre lang hat Hubert Ziegler als Stadtrat im Hornberger Rathaus über die Entwicklung der Stadt mitentschieden. Nun zieht er sich leise zurück und macht Jüngeren Platz. 
Foto: Gräff Foto: Schwarzwälder-Bote40 Jahre lang hat Hubert Ziegler als Stadtrat im Hornberger Rathaus über die Entwicklung der Stadt mitentschieden. Nun zieht er sich leise zurück und macht Jüngeren Platz. 
Foto: Gräff Foto: Schwarzwälder-Bote
40 Jahre lang hat Hubert Ziegler als Stadtrat im Hornberger Rathaus über die Entwicklung der Stadt mitentschieden.
Nun zieht er sich leise zurück und macht Jüngeren Platz
.
Foto: Gräff
Foto: Schwarzwälder-Bote

 

  
              Thomas Weißer                            Foto: Bernd Laages

 


 


                                                                                                                   Foto: Bernd Laages


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto: Fritz Gebauer
Hubert Ziegler (li.) wurde für seine Verdienste in 26 Jahren als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hornberg zum
Ehrenvorsitzenden ernannt. Peter Gramkau gratulierte.

 


Foto: Fritz Gebauer
Peter Weiß und Albert Heiden (3.u.4.v.li.) wurden für ihre 25jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Mit auf dem Foto
Andreas Raschke (v.li.) Peter Gramkau, Hubert Ziegler und Karl-Rainer Kopf.


 



Dieter Müller  Foto: SPD Hornberg

Der nach dem rollierenden System gewählte Vorstand.

 

 

 

 

 

 

 


                                                                                                                       Foto:  Uwe Hengherr

 

 

An dieser Veranstaltung haben auch Hornberger SPD-Mitglieder teilgenommen. Der Artikel ist dem Offenburger Tageblatt vom 06.02.2012 entnommen. Text und Foto: Erich Fakler

Kurzer Kommentar
Die Veranstaltung über "Bildungsaufbruch in den Schulen von Baden-Württemberg" war sehr informativ. Christoph Bayer hat einen detaillierten Überblick über das zukünftige Schulsystem in Baden-Württemberg vorgestellt. Besonders interessant waren seine Bemerkungen im Hinblick auf die Gemeinschaftsschule als "Schule der Zukunft", in der alle Kinder, gleich welcher sozialen und gesellschaftlichen Herkunft, gefördert und gefordert werden. Dazu ist eine Menge Geld für Schulräume in sogenannte Lerninseln, Lehrpersonal, technische Einrichtungen z.B. Computer-und Werkräume, Küche und Mensa oder auch Freizeiteinrichtungen der verschiedensten Art nötig. Die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule ist freiwillig und ist eine verpflichtende Ganztagesschule mit Hausaufgabenbetreuung. Schwerpunkt dieser Schulart ist das gemeinsame, längere Lernen. An der Gemeinschaftsschule sind, und das ist ganz wichtig, alle bisherigen Schulabschlüsse möglich, vom Hauptschulabschluss, Mittlerem Bildungsabschluss bis zum Abitur. Zur Umsetzung dieses Vorhabens muss die Landesregierung eine Menge Geld in die Hand nehmen, das kurzfristig nicht zur Verfügung steht
. Deshalb gehen zum kommenden Schuljahr erstmals solche Schulen (34 an der Zahl) an den Start, die bisher bereits nach ähnlichen pädagogischen Unterrichtsmethoden Erfahrungen gesammelt haben. Rainer Hinderer: es ist ein ehrgeiziges aber machbares Ziel. In Zukunft darf kein Kind mehr auf der Strecke bleiben.

Gerhard Burbach

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Artikel und Bild,  mit freundlicher Genehmigung von Herr Burbach

Diese interessante und gutbesuchte Veranstaltung wurde auch von einer Delegation aus dem Ortsverein Hornberg  besucht.

 

 

 

Hornberg bekommt ab 2012 deutlich mehr Geld vom Land

 

Für den Ausbau der Kindertagesbetreuung für die 0- bis 3-Jährigen bekommt Hornberg zusätzlich rund 27 000 Euro

 

Die SPD-Fraktion Hornberg freut sich über den Pakt für Familien mit Kindern, den die grün-rote Landesregierung mit den kommunalen Landesverbänden beschlossen hat. Hierdurch bekäme Hornberg allein im Jahr 2012   27 000 Euro mehr  für die Betreuung von 0- bis 3-Jährigen in Kindertageseinrichtungen, gibt der Fraktionsvorsitzende Rolf Hess bekannt. Zusätzlich bekäme die Ortenau 785 000 Euro mehr an Zuweisungen für den Ausbau der Betreuung durch Tageseltern.

Damit, so Rolf Hess, mache die grün-rote Landesregierung ernst mit ihrer Ankündigung, sich für junge Familien und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen: „Die grün-rote Landesregierung hält Wort und setzt die von der SPD versprochene Unterstützung junger Familien um. Hornberg sei es nun möglich, mit dem zusätzlichen Geld vom Land die Kleinkindbetreuung auszubauen. Damit sei ein Schritt getan, Baden-Württemberg kinder- und familienfreundlicher zu machen. Die alte schwarz-gelbe Regierung habe leider auch aus ideologischen Gründen im Bereich der Kinderbetreuung vieles versäumt.  Hier werde nun sichtbar, dass die SPD zusammen mit den Grünen einen Politikwechsel eingeläutet habe.

Die Vereinbarung zwischen Land und Kommunen sieht vor, dass im Jahr 2012 vom Land insgesamt 43 000 Euro für die Kleinkindbetreuung nach Hornberg fließen. Daneben würden ab dem Kindergartenjahr 2012/2013 zusätzliche Mittel für die Sprachförderung im Kindergarten (3 bis 6 Jahre) vom Land zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Pressemitteilung

 

zur Kampagne der CDU gegen die Polizeistrukturreform 

 

SPD Hornberg stellt sich hinter Polizeistrukturreform von Innenminister Reinhold Gall

Reform stärkt bürgernahe Polizei – Kritik der CDU fadenscheinig und unangemessen 

Die SPD Hornberg hält die von Innenminister Reinhold Gall (SPD) geplante Polizeistrukturreform für „notwendig und richtig“. „Anders als bisherige Reformen, bei denen es sich nur um verkappte Stelleneinsparungsprogramme gehandelt hat, kommen durch diese Reform erschlossene Synergien ausschließlich der Polizei zugute“, erklärte der Vorsitzende Dieter Müller. Es gehe darum, eine leistungsstarke und zugleich bürgernahe Polizei zu gewährleisten und die Struktur für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Gesellschaftliche Veränderungen und knappe Haushaltsmittel erforderten eine Anpassung der bestehenden Organisationsstruktur. 

Die Kritik der CDU an den Eckpunkten des Innenministers nannte Müller „fadenscheinig und unangemessen“. Die CDU habe in ihrer eigenen Regierungszeit über Jahre hinweg massiven Stellenabbau bei der Polizei betrieben, Reviere zusammengelegt und damit die Polizeiarbeit bis an die Grenze ihrer Handlungsfähigkeit geschwächt. Im Jahr 2005 wurden 200 von 578 Polizeiposten unter anderen auch Hornberg, geschlossen oder zusammengelegt. „Die CDU sollte lieber Asche auf ihr Haupt streuen, statt sich als Hüter der Polizeipräsenz auf der Straße und im ländlichen Raum aufzuspielen“, unterstrich Müller. Auch sei es so, dass die Vorschläge für die jetzige Reform, im Gegensatz zu den CDU- Reformen, aus der Polizei selber kämen und nicht von oben verordnet seien. Es handele sich um eine Reform „von der Polizei, für die Polizei“. 

„Die Projektgruppe hat erhebliche Einsparpotenziale gefunden und genutzt“, sagte Müller. „Bislang ist die Polizei zu kleinteilig organisiert und es gibt zu viel Personal im Führungsbereich sowie der Administration.“ Ferner seien die Unterschiede zwischen den einzelnen Polizeidirektionen in Bezug auf Größe, Leistungsfähigkeit und Flexibilität zu groß. Daraus ergebe sich erhebliches Optimierungspotenzial. 

Der Vorwurf der CDU, dass zukünftig die Ansprechpartner vor Ort fehlen sollen, geht nach Ansicht von Müller ins Leere. „Wer das behauptet, zeigt, dass er sich mit den Eckpunkten nicht auseinander gesetzt hat.“. Die Strukturreform soll - anders als andere Reformen in der Vergangenheit - nicht dazu dienen, Stellen bei der Polizei einzusparen. Die bei der Umsetzung der Reform voraussichtlich freiwerdenden Stellen (errechnet wurden ca. 650 Stellen im Polizeivollzugsdienst und 240 Stellen beim Nichtvollzugspersonal) sollen vielmehr eins zu eins der Polizei erhalten bleiben zur Verstärkung der Basisdienststellen (Polizeireviere, -posten und Kriminalpolizei). An den Polizeiposten und Polizeirevieren werde durch die Reform nicht gerüttelt. „Diesen zentralen Punkt übergehen die Kritiker einfach ", stellte Müller fest. 

Unmut wird von Seiten der CDU auch wegen der Schließung der Kriminalpolizei- Außenstellen geäußert. Diese sei jedoch Voraussetzung für die Verbesserung der Situation der Kriminalpolizei. Mit der Einrichtung eines Kriminaldauerdiensts bei den regionalen Polizeipräsidien werde die Qualität beim ersten Angriff erhöht, so dass frühzeitig kriminalpolizeiliches Know-how bei der Aufnahme bestimmter Delikte zur Verfügung steht. Dies sei heute in derselben Art und Weise nicht gewährleistet, zumal die Kriminalpolizei-Außenstellen regelmäßig nur zu den üblichen Bürozeiten für die Bürger da sind. Zur Gewährleistung der kriminalpolizeilichen Präsenz in der Fläche sollen zudem grundsätzlich an den bisherigen Standorten der Kriminalpolizei (Polizeidirektion, Polizeipräsidium) bedarfsabhängig Kriminalkommissariate eingerichtet werden.

 

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

(Artikel und Bild genehmigt;  Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Gräff, Schwarzwälder Bote)
Von Eckhard Gräff

Hornberg

Ehre, wem Ehre gebührt

Mit "Standing-Ovationes" ist Hubert Ziegler am Mittwochabend im Sitzungssaal des Rathauses von seinen Ratskollegen, der Verwaltung und einer großen Zahl an Zuhörern als Stadtrat verabschiedet worden. Geehrt wurde Ziegler unter anderem mit der Bürgermedaille in Gold.

Bürgermeister Siegfried Scheffold hob in seiner Laudatio das Wirken Zieglers hervor. "Es war immer eine Freude für mich, mit Ihnen zu arbeiten", betonte Scheffold. Und Zusammenarbeit gab es auf verschiedenen Feldern. Neben seinen politischen und sozialen Ämtern war Hubert Ziegler im Hauptberuf Lehrer und von 1997 bis 2004 Rektor der Wilhelm-Hausenstein-Schule.

"Gleich bei Ihrem Amtsantritt als Gemeinderat 1971 ging es turbulent zu", erinnerte Scheffold und nannte die Eingemeindung Niederwassers, die Gründung des Abwasser-Zweckverbands Hausach-Hornberg oder die gesicherte Wasserversorgung "Kleine Kinzig" 1972. Emotional geführte Diskussionen gingen dem Abriss des Alten Schlosses 1976 voraus. "Da gab es damals teils heftige verbale Angriffe auf Gemeinderatsmitglieder", so Scheffold.

Höhepunkte in Zieglers Zeit als Gemeinderat seien zweifellos der Bau des Tunnels und die Innenstadtsanierung gewesen. "Gemeinderatsarbeit bedarf guter Strategien, einem langem Atem und einer guten Vorbereitung", fasste Scheffold zusammen. Ziegler habe demnach über vier Jahrzehnte lang zu den prägenden Köpfen der Stadtpolitik gehört und sei insgesamt achtmal wiedergewählt worden, mit immer mehr Stimmen, betonte Scheffold: "Sie sind ein Musterbeispiel für einen engagierten Stadtrat, Ihr Rat war und ist auch weiter gefragt."

Für seine langjährigen hervorragenden Dienste in der Kommunalpolitik und in verschiedenen sozialen Bereichen wurde Ziegler vom Rathauschef mit der "Bürgermedaille in Gold" der Stadt Hornberg sowie der Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg ausgezeichnet. Thomas Weißer (FW) sprach als "Fraktionssprecher, der am längsten mit Ziegler zusammenarbeitete", für den Gemeinderat. Er sagte, dass er gerade elf Jahre alt war, als Ziegler in den Gemeinderat gewählt worden sei.

Er bedankte sich für die gute fraktionsübergreifende Zusammenarbeit in den vergangenen 18 Jahren und nannte Ziegler einen "kompetenten und fairen Kollegen, der es immer verstanden hat, zu heftige Wogen bei Diskussionen zu glätten." Minutenlanger stehender Applaus aller Anwesenden unterstrichen die Wertschätzung Zieglers. Der so Geehrte fasste seine Gefühle kurz und knapp zusammen: "Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt." Für ihn, so Ziegler, gehöre der Erhalt der Hauptschule und der achtungsvolle Umgang im Gremium mit zu den schönsten Erinnerungen in seiner Ratszeit. Er wünschte der Stadt und den Ortsteilen eine positive Weiterentwicklung und, dass ihr "das Pulver" nie ausgehen möge.

Seine Gemeinderatskollegen bat Ziegler, sich "stets durch Sachlichkeit und das Ringen um bestmögliche Lösungen" auszuzeichnen, allerdings "nicht ohne ein gewisses Maß an Temperament und Leidenschaft.

                                      
                                                                                                                                 Margarethe Ziegler                                  Foto: Bernd Laages

Hubert Ziegler (rechts) wurde von Bürgermeister Scheffold geehrt, und Margarethe Ziegler
dankte er mit einem Blumenstrauß für die Unterstützung ihres Ehemanns.
Foto: Gräff
Foto: Schwarzwälder-Bote

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Artikel und Bild genehmigt;  Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Gebauer, Schwarzwälder Bote)

Stabwechsel bei der Hornberger SPD

 

Hornberg. In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hornberg am Mittwochabend im »Tannhäuser« gab es an der Führungsspitze einen Stabwechsel. Hubert Ziegler (Jahrgang 1941), seit 26 Jahren engagierter Vorsitzender der Hornberger Sozialdemokraten, hatte um Ablösung gebeten und die Versammlung wählte Dieter Müller (Jahrgang 1951) zu seinem Nachfolger. Ziegler wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Mit Teilnehmern aus allen benachbarten SPD-Ortsvereinen war dieser Veranstaltung ein volles Haus beschieden. Herzlich begrüßt wurden hier auch Karl-Rainer Kopf, stellvertretender Kreisvorsitzender der Ortenau-SPD sowie Andreas Raschke, der Vorsitzende des Schwarzwal-Baar-Kreisverbands.

Nach seiner eindringlichen Aufforderung, am Sonntag an der Volksabstimmung teilzunehmen, hielt Hubert Ziegler Rückschau auf Ereignisse und Highlights der vergangenen 26 Jahre. Dabei brachte er auch mahnend die Leitsätze der letzten Klausurtagung in Erinnerung: Kräfte einschätzen, Teamgeist pflegen, Talente entfalten, heute Perspektiven für morgen schaffen. »Parteiarbeit ist kein Selbstzweck, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe«.

Kassenverwalter Alfons Robertz gab Einblick in die Finanzen des Ortsvereins, dann folgten die Berichte der Vorstandsmitglieder. Hendrik Haas informierte über die Aktivitäten des Kommunalpolitischen Ausschusses, Rolf Hess brachte als Fraktionsvorsitzender Schwerpunkte aus der Gemeinderatsarbeit in Erinnerung, Hans Hildbrand und Franz Böckl gingen auf das kommunalpolitische Geschehen in den Ortsteilen ein. Peter Gramkau und Sabine Scholz gaben Kunde vom Wirken der AfA (Arbeitnehmerfragen) und der AG 60plus.

Die Vorstandswahlen bestätigten Dieter Müller bei einer Stimmenthaltung als neuen Vorsitzenden. Müller, der bekanntlich auch Vorsitzender des DGB-Ortskartells Hornberg ist, konnte wegen eines Arbeitsunfalls nicht persönlich anwesend sein, hatte aber seine Zustimmung signalisiert. Peter Gramkau wurde als Stellverteter bestätigt, ebenso Kassierer Alfons Robertz, Schriftführerin Claudia Müller, Bildungsobmann Hans Hildbrand. Karin Pätzold übernahm als Nachfolgerin von Dieter Sapia das Amt der stellvertretenden Pressewartin. Als Beisitzer fungieren Detlef Behrend, Franz Böckl, Helmut Epting, Bernd Laages, Klaus Lauble, Eva Laumann, Günter Mader, Petra Streif und Hubert Ziegler.

Als Kreisdelegierte wurden Peter Gramkau, Dieter Müller, Dieter Sapia gewählt, Ersatzdelegierte sind Karin Pätzold, Sabine Scholz, Hubert Ziegler und Margareta Ziegler.

Als Peter Gramkau am Ende der Neuwahlen mit einer sehr herzlich gehaltenen Laudatio die besonderen politischen Verdienste und die gesamte Persönlichkeit des bisherigen Vorsitzenden Hubert Ziegler würdigte, erhoben sich die Anwesenden und bereiteten dem Genannten langanhaltende Ovationen. Viele Erinnerungen wurden wach, vor allem Bernd Salzmann (Hausach) konnte zahlreiche, humorvoll geschilderte Begebnisse zum Besten geben. Demnach hatte Hubert Ziegler bei den Parteifreunden auch eine ganze Reihe von Attributen, wie »der rote Fels im schwarzen Meer« oder »die zentrale Servicenummer der SPD im Kinzigtal« und liebevoll auch »SPD-Frontschwein«. Von Elvira Drobinski-Weiß wurde das Lob übermittelt, Hubert Ziegler sei ein »Kümmerer«, jemand, der sich zuverlässig um alles kümmert.-


Beifall gab es dann auch, als Hubert Ziegler dem neuen SPD-Mitglied Rolf Hess das Parteibuch überreichte und als Albert Heiden, Peter Weiß und Dietmar Roth –Letzterer in Abwesenheit- für ihre 25jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt wurden.


Den Abschluss bildete ein Referat von Hans Hildbrand über Naturschutzfragen, das sich mit dem FFH (Fauna-Flora-Habitat) und dem Nationalpark befasste. Hierzu soll es noch eine gesonderte Veranstaltung geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen(AfA) in der SPD- Ortenau

 

 

Das aussagekräftige Leitmotiv der politischen Arbeit der AfA lautet: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit.

Im September wurde in der Jahreshauptversammlung der AfA in Offenburg der Vorstand neu gewählt. Ihm gehören an (von links nach rechts): Wolfgang Beyer (Stellvertreter, Hohberg), Uwe Hengherr (Vorsitzender, Kehl), Dieter Müller (Stellvertreter, Hornberg), Peter Gramkau (Beisitzer, Hornberg) , Erdi Ayhan (Stellvertreter, Renchen).

 

SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast, gleichzeitig Generalsekretärin der Landes- SPD referierte zum Thema „Die Würde der Arbeit“.

 

   

                                                                                                                 Bild: SPD Hornberg
Bundestagsabgeordneter Gernot Erler spricht klare Worte

 

 

 

 

 


                                                                                                   Foto:  SPD Hornberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Moderation von Bernd Laages (links) diskutierten Vertreter
 von Sozialverbänden und Senioren über das "Seniorengerechte Hornberg".
Foto: Gräff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Moskau auf neuen Wegen? - SPD- Bundestagsabgeordneter Gernot Erler referiert

Gernot Erler, Staatminister a.D., Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Ostexperte ist parteiübergreifend ein anerkannter Kenner der russischen Geschichte und der gegenwärtigen Außenpolitik der Russischen Förderation. Nach dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion  übt ab 1992 diese Förderation die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten der ehemaligen Sowjetunion aus. Gernot Erler sprach zum Thema: „Moskau auf neuen Wegen? – Russlands Politik mit Deutschland und den osteuropäischen Nachbarn“.

Ein Willkommensgruß des Vorsitzenden Hubert Ziegler im voll besetzten Nebensaal des „Tannhäuser“ galt nicht nur dem Gastredner, sondern auch dem SPD- Kreisvorsitzenden des Schwarzwald- Baar- Kreises Andreas Raschke aus Bad-Dürrheim und dem Vorstandsmitglied der SPD-Ortenau Manfred Maurer aus Wolfach sowie Vertretern der Ortsvereine Gutach, Wolfach, Triberg, Niedereschach, Bad Dürrheim, Villingen-Schwenningen, Furtwangen und Schönwald.

Das Bild der russischen Politik erscheine, so Gernot Erler, in und außerhalb Russlands konträr. Während Westeuropa in Boris Jelzin einen verlässlichen Partner gesehen habe, sei er in seinem Land eher unbeliebt gewesen. Putin werde im Westen eher kritisch gesehen, daheim dagegen sei er als Durchsetzungsfähiger anerkannt. Er habe trotz aller Schwierigkeiten für einen Aufschwung und wachsende Reallöhne gesorgt.

Auch den politischen Stil und den demokratischen Prozess dürfe man nicht nach unseren Maßstäben messen. Es fänden zwar freie Wahlen statt, doch den oppositionellen Parteien werde es sehr schwer gemacht, sich überhaupt zur Wahl aufstellen zu lassen. In Russland werde darüber hinaus traditionell die Partei des Präsidenten gewählt, sodass es nicht wundere, wenn diese die absolute Mehrheit erhalte.

Die schwierigen Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten und dem Westen hätten Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 in eine gewisse Isolation geführt.

Erst Barack Obama habe  gegenüber Russland eine Politik eingeleitet, die auf Partnerschaft und nicht auf Überlegenheit setze. Diese Politik auf Augenhöhe habe auch dazu geführt, dass sich die Beziehungen zu den neuen Nachbarstaaten, die mehr oder weniger prowestlich orientiert seien, verbesserten. Dies sei auch von Vorteil für die EU und für Deutschland.

Die deutsche Wirtschaft liefere derzeit Güter für 53 Milliarden Euro nach Russland. Auch habe Deutschland ein hohes Interesse an der sicheren Lieferung von Erdgas (35%) und Erdöl.

Russland dagegen sei interessiert an moderner Technologie, verbesserter Infrastruktur und Entwicklung demokratischer Strukturen. Hier sei eine strategische Partnerschaft angezeigt zum Wohle beider Staaten; dies ebenso im kulturellen Bereich, z.B. dem Jugendaustausch.

Abschließend hob Gernot Erler hervor, dass Russland auf einem guten Weg sei, ein moderner Staat zu werden. Doch das benötige Zeit.

In der anschließenden sachlichen Diskussion wurden folgende Punkte aufgegriffen: Verhältnis Russland- China, neuer Mittelstand, einseitige Wirtschaftskraft Öl und Gas, Investitionen in industrielle und landwirtschaftliche Entwicklung.

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 „Hock beim Hans“ des SPD-Ortsvereins im Frombachtal

 

„ Der traditionelle ´Hock beim Hans´ im Frombachtal ist für den SPD-Ortsverein immer der Auftakt für die politische Arbeit des zweiten Halbjahres“,so Vorsitzender Hubert Ziegler bei dem 25. gemütlichen Treff der SPD auf dem Hasenhof. Sein Gruß galt nicht nur den Gästen aus Hornberg, sondern auch denen aus Gutach, Wolfach, Triberg, Schönwald, Königsfeld, Villingen-Schwenningen und Bad Dürrheim. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Peter Dressen aus Emmendingen und der ehemalige Landtagsabgeordnete Dr. Walter Caroli aus Lahr ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, aus alter Verbundenheit zu ihren alten Wahlkreisen beim traditionellen Hock in Hornberg anwesend zu sein.

In ihren kurzen Grußworten betonten beide, dass sie weiterhin vor Ort sozial und politisch aktiv seien, so Peter Dressen bei der Arbeiterwohlfahrt und Walter Caroli als Stadt- und Kreisrat. Stellvertretend für die Ortsvereine dankte Ortsvereinsvorsitzender Ralf Mauscherning aus Triberg für die Einladung und hob hervor, wie wichtig die gut nachbarschaftlichen Beziehungen für die politische Arbeit seien. Gerade die auswärtigen Besucher konnten vom Hofbesitzer in Erfahrung bringen, wie flexibel und anpassungsfähig heute ein Schwarzwaldbauer sein muss, um in der Landwirtschaft überleben zu können. Da war von Grünland und Forstwirtschaft die Rede, von Pferdepension und Heuhotel, von Forellenzucht und Ferien auf dem Bauernhof.

Geselligkeit und ein angeregter Gedankenaustausch waren danach angesagt. Für das leibliche Wohl der Gäste, für Kaffee, Kuchen
und Gegrilltem war bestens gesorgt. Die Gäste fühlten sich alle sehr wohl. Hubert Ziegler dankte Johannes und Christa Hildbrand mit
einer kleinen Aufmerksamkeit dafür, dass der Hock wiederum an dieser Stelle stattfinden konnte. Abschließend lud der Vorsitzende
zur öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten Gernot Erler, Staatsminister a.D., ein.
Termin: Freitag, 23. September um  20 Uhr im „Tannhäuser“;    Thema:
„ Moskau auf neuen Wegen?
- Russlands Politik mit Deutschland und den osteuropäischen Nachbarn“.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

(Artikel und Bild genehmigt;  Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Gräff, Schwarzwälder Bote)

Eckhard Gräff, aktualisiert am 25.02.2011 um 10:09 Uhr
 

Hornberg - Die Pflegesituation, das Betreute Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten in Hornberg sowie Sport- und Fitnessangebote, der öffentliche Nahverkehr und Barrierefreiheit im Ort: Darüber hat der Kommunalpolitische Ausschuss des SPD-Ortsvereins am Mittwochabend mit Hornberger Senioren diskutiert. Insgesamt gaben die Diskussionsteilnehmer im Seniorenheim Am Schofferpark ihrer Stadt eine  Teilweise deutliche Kritik gab es im Detail.

So beklagte Edeltraud Schreiner, Vorsitzende des Seniorenbeirats im Schofferpark, dass mangelhaftes Schneeräumen auf dem Gelände des Schofferparks vor allem den Rollstuhlfahrern und Bewohnern mit Rollator das Leben schwer mache. "Die Einrichtung selbst ist sehr gut, wir sind eine tolle Wohngemeinschaft", lobte Schreiner.

Beklagt wurde auch der Lärm, den Jugendliche im angrenzenden Park vor allem in den Sommermonaten durch Partys und laufende Motorräder verursachten. "Hier muss die Stadt mehr für die Jugendlichen tun, zum Beispiel mit geeigneten Treffpunkten und Räumlichkeiten", forderte die Beiratsvorsitzende.

Nach wie vor unbefriedigend ist die Einkaufssituation in Hornberg. "Uns fehlt der Norma sehr", brachte es Edeltraud Schreiner auf den Punkt. Meist organisieren die Senioren untereinander das Einkaufen, bei anderen helfen Angehörige oder Freunde. Schreiner sprach mit ihrem Wunsch den Anwesenden aus dem Herzen: "Ich möchte gerne selbst einmal wieder einkaufen."

"Die Stadt versucht, einen zweiten Lebensmittelmarkt nach Hornberg zu bekommen", betonte Joachim Hurst vom VdK, der auch in seiner Eigenschaft als Gemeinderat sprach: "Wenn wir Glück haben, tut sich da demnächst etwas." Sport- und Fitnessangebote seien unter anderem durch Awo, DRK und den TV Hornberg zur Genüge da und würden auch gerne angenommen, bestätigten Rolf Hess vom TV, Henriette Haas von der Awo und Georg Schmid vom DRK-Kreisverband übereinstimmend.

Beim öffentlichen Nahverkehr gab es einige Wünsche. So sollte in den Fahrplänen gekennzeichnet werden, wann sogenannte Niederflurbusse im Einsatz sind. Problematisch für Senioren sind die Busfahrten zu Ärzten oder Physiotherapeuten in Schramberg: "Wenn man auf Busse angewiesen ist, wird es schwierig", wurde beklagt.

Leichter ist es, mit der Bahn zu fahren. "Wenn wir uns als Rollstuhlfahrer angemeldet haben, wird uns am Hornberger Bahnhof gut geholfen", zogen betroffene Teilnehmer Bilanz.

 

Link zum gleichen Thema;   Erschienen am 26.02.2011  im "Offenburger Tageblatt"

 

 

 

 

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                                                              

.

Im Gespräch: links sitzend mit Krawatte Vizepräsident Karl Silberer, stehend Hasenbauer Johannes Hildbrand, rechts davon mit kariertem Hemd BLHV- Kreisvorsitzender des Altkreises Wolfach Ulrich Müller

 

Agrarpolitisches Vesper beim Hasenbauer Johannes Hildbrand      

            im Frombach

Wie die Existenz der bäuerlichen Familienbetriebe in unserer Region gesichert werden kann, war zentrales Thema beim agrarpolitischen Vesper im Heuhotel des Hasenbauern Johannes Hildbrand im Frombach. Dazu hatte der SPD-Landtagskandidat Karl-Rainer Kopf den Vizepräsidenten des BLHV Karl Silberer, den Kreisvorsitzenden des BLHV Ulrich Müller aus Fischerbach und die BLHV- Vorsitzenden des ehemaligen Kreises Wolfach sowie Stadt- und Ortschaftsräte aus Hornberg eingeladen.

Hausherr Johannes Hildbrand erklärte in seiner Begrüßung, dass es Ziel des Abends sei, die verschiedenen Situationen der regionalen Landwirtschaft aufzuzeigen, denn jeder Hof habe seine eigenen natürlichen Vorraussetzungen und seine eigene Struktur. Es bestehe ein großer Unterschied zwischen den Problemen der Landwirtschaft in Bergregionen mit Steillagen wie in Reichenbach und den teils offenen Lagen wie in Biberach. Eines sei allen gemeinsam: Ohne Fördermittel sei eine Existenz nicht mehr möglich.

BLHV- Vizepräsident Karl Silberer aus Schuttern unterstrich dies, indem er feststellte, dass sich die landwirtschaftlichen Betriebe im Bereich des Regierungspräsidiums Südbaden seit 1980 von fast 40 000 auf 18 124 verringert hätten. Der enorme Preisverfall für Lebensmittel von 1950 bis heute habe mit dazu beigetragen. Vom eigenen landwirtschaftlichen Produkt allein könne man nicht existieren, deshalb sei man auf Ausgleichszahlungen angewiesen. Mit der Offenhaltung der Landschaft erfüllten die bäuerlichen Betriebe einen wesentlichen Beitrag für den Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr. Deshalb müssten neben Förderprogrammen auch die Baumöglichkeiten erleichtert, d.h. die Landesbauordnung müsse angepasst werden.

BLHV- Kreisvorsitzender Ulrich Müller riet, dass sich Landwirte breit aufstellen müssten, um langfristige Perspektiven zu haben, sonst sei die Landflucht nicht zu stoppen. Dazu gehöre als entscheidender Faktor die Planungssicherheit durch den Gesetzgeber, sonst könne die Hofnachfolge nicht gewährleistet werden.

Eine durchgehende Meinung war, dass sich die Bevölkerung der Situation der Landwirtschaft nicht ausreichend bewusst sei und dass alle gesellschaftlichen Kräfte doch bestrebt sein müssten, eine gesunde Landwirtschaft zu erhalten.